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Hans Bremke

Ein schöner Erfolg war 2006 der Titel der Reservesiegerstute Oldenburgs mit Feldhit

Mut gehört schon dazu, auf zwei Hengsten in der Ungarischen Post während der Hengstparade im Landgestüt Celle über den Platz zu fegen.

Öffentliche Auftritte auf den Hengstparaden haben Hans Bremke, hier im Sattel von Eiger II, schon in seiner Celler Zeit viel Freude bereitet

Den Figaro-Sohn Fine Top qualifizierte Hans Bremke 1992 für das Bundeschampionat in Verden

Mit Aldino von Acapulco startete Hans Bremke 1993 auf dem Bundeschampionat in Mannheim

Auf der 2006 eingeweihten Anlage von Bernd Huslage finden Hans Bremke und sein Team ideale Bedingungen

Ob Oldenburgs Reservesiegerstute von 2006, die Welt Hit II-Tochter Feldhit, der hannoversche Prämienhengst und Finnlands Siegerhengst Fiance von Florencio, Landeschampionats-Kandidat San Piave oder die spätere Vize-Bundeschampionesse Destination: Sie alle haben eines gemeinsam: Ihre Grundausbildung haben sie bei uns absolviert. Grund genug, Hans Bremke kurz zu portraitieren.

Stallduft und Pferdewiehern – das hat Hans Bremke von Geburt, die im Jahr 1962 stattfand, an erlebt. Sein Vater ritt selbst und startete erfolgreich im Turniersport und auf den Quakenbrücker Halbblutrennen.  So begann auch Hans früh mit der Reiterei und freute sich auf jede Ferien: Dann durfte er zu seinen Onkel Hermann Bremke besuchen und der hatte einen ganz besonderen Arbeitsplatz: Im Landgestüt Celle. Für den jungen Hans die schönste Zeit überhaupt – die Hengste erleben, in den alten Gemäuern zu spazieren, historische Stall-Luft schnuppern. Schon früh stand sein Wunsch fest: Eine Ausbildung im Landgestüt Celle. 1980 war es soweit und Hans Bremke zog von seinem Geburtsort Ankum um nach Celle. Elf Jahre blieb er dort, lernte von der Pike auf den Alltag auf einer Deckstation, die Arbeit mit den Hengsten, ritt auf Hengstparaden mit und absolvierte nicht nur seine Ausbildung sondern machte auch noch seinen Meistertitel. Mit dem Titel Gestütshauptwärter verließ er das Landgestüt 1991 – eine Zeit, in der er ihm „Ordnung und Disziplin“ in Fleisch und Blut übergegangen sind.

1991 zog es ihn zurück ins Artland und er übernahm die Leitung auf dem Kuwert-Hof von Heinrich Ramsbrock in Menslage. Das bedeutet Verantwortung für 400 Pferde und die Mitarbeiter. Bremke unterlag die Vorbereitung der Junghengste auf die Körung – eine Aufgabe, die zu seinen Spezialgebieten gehört und für deren Qualität er 2008 auf der Hannoveraner Körung in Verden als bester Vorführer ausgezeichnet wurde. Auch die Vorstellung junger Reitpferde auf Turnieren bis zum Bundeschampionat zählte zu seinen Aufgaben.

Nach seiner Zeit auf dem Kuwerthof wirkte er ein Jahr auf der Deckstelle Schmidt-Ankum, ein Jahr auf dem Höftehof in Meppen und dann war die Zeit reif für den Sprung in die Selbständigkeit. Acht Jahre war der Zuchthof Risch in Menslage sein Domizil, seit vier Jahren hat er einen Teil der komplett neu erstellten Anlage von Bernd Huslage in Essen gepachtet.

Gelegen im Hannoveraner und Oldenburger Hauptzuchtgebiet im Artland stehen ihm hier ideale Bedingungen zur Verfügung. Neben Reithalle und Außenplatz bieten Weiden und eine Führanlage, eine Longierhalle und Longierpaddocks sowie großteils mit Außenfenstern versehene großzügige Boxen ideale Bedingungen. 

Unser Team:

Kerstin Hillen ist als Stallmeisterin die gute Seele des Betriebs. Sie hat bei Hans Bremke ihre Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt Zucht und Haltung absolviert und kümmert sich um die Fütterung, Pflege und den Gesundheitszustand der Pferde.

Mikaela Lundberg ist unsere Bereiterin aus Finnland und hat ein Jahr bei der weltweit gefragten Dressurtrainerin und mehrfachen Olympiareiterin Kyra Kyrklund gearbeitet.

Alexandra Röwekamp hat ein besonderes Händchen für die ganz jungen Pferde, das Anlongieren und Anreiten.